17. Februar: Ein Tag in Tromsø

17. Februar: Ein Tag in Tromsø

Februar 18, 2026 Aus Von admin

Das Wetter war recht bescheiden: Dichte, tief hängende Wolken und dem Wetterbericht zufolge keine Aussicht auf Besserung. So entschieden wir uns für einen Stadtbummel in Tromsø. Mit dem Bus ging es die wenigen Stationen ins Stadtzentrum. Den Fahrplan, Tickets und eine Liveverfolgung der Busse gibt es hier in der Region Troms in der App „Svipper“. Typisch Norwegen: App auch auf Englisch verfügbar, in wenigen Schritten ist das Ticket gebucht und mit der Kreditkarte bezahlt. Den dann in der App hinterlegten QR-Code scannt man im Bus am entsprechenden Gerät – alles schnell und einfach und im Grunde selbsterklärend.

Raketten – inzwischen der wohl bekannteste Hot-Dog-Stand in Norwegen. Es gibt hier „the best Hot Dogs in the world (no Joke ; )“ . Eine Schlange von 30m sagt alles. Nicht über die Hot Dogs (die sind bestimmt gut), sondern eher etwas darüber, wie inzwischen wenige „hot spots“ und „must-see´s“ über soziale Medien usw. so überrepräsentiert sind, dass sich der Tourismus allein darauf konzentriert. Weitere Schlangen oder überfüllte Restaurants sind uns sonst nicht aufgefallen.

Der Dom im Stadtzentrum. Eine der größten Holzkirchen Norwegens.

Tromsø ist schon nett – Hafenatmosphäre inclusive. Allerdings sind in der überschaubaren Fußgängerzone die vielen Souvenirshops (in denen es gefühlt immer das Gleiche gibt) etwas überrepräsentiert.

Den Rückweg haben wir dann zu Fuß angetreten, auch um am Wahrzeichen von Tromsø, der Eismeerkathedrale, noch ein paar Fotos zu machen.

Die Kirche war schon geschlossen, ein Besuch kostet aber ohnehin nicht unerheblich Eintritt. Gern hätten wir eines der unter dem Motto Returning Light (die Polarnacht dauert in Tromsø rd. 2 Monate) stattfindenden Orgelkonzerte besucht. Leider war das nächste Konzert am Donnerstag, unserem Abreisetag.